Cross­over Per­for­mance Mea­su­re­ment

Aus dem Inhalt

90 % aller Transformationsprojekte scheitern

Gut oder schlecht – Business wird mit Zahlen gemacht. Wirft man einen Blick auf die Unternehmensbilanz, lässt sich in der Regel schnell feststellen, welche Bereiche positiv und welche negativ performt haben. Aber wie sieht es mit schlussfolgernden Entscheidungen aus? Woran kann man heute erkennen, was morgen den Erfolg bringt?

Fakt ist: Geschätzte 80 % aller Leistungsindikatoren in Unternehmen sind Finanzkennzahlen, ihrer Natur nach retrospektiv. Die restlichen Kennwerte (z.B. Fehlzeiten, Personalentwicklungsmaßnahmen) sind als Frühindikatoren angelegt, jedoch meistens nutzlos, wenn es um anspruchsvolle Managemententscheidungen geht: weil es keine sichtbare Korrelation zwischen den üblichen „harten“ und „weichen“ Leistungsmaßen gibt.

Natürliche Business Excellenz

Die globale Transformation hat Auswirkungen auf alle Wirtschaftsbereiche. Eine gelingende Digitalisierung ist einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens, ein weiterer liegt in der unternehmerischen Umsetzungskompetenz strategischer Entscheidungen. Solche sog. „weichen“ Leistungsmaße fristeten bisher ein eher stiefmütterliches Dasein, vor allem deshalb, weil sie nicht ohne Weiteres sinnvoll quantifizierbar sind. Das könnte sich nun ändern.

Crossover Performance Measurement

Weil Veränderungen immer mehr dem Dauerzustand entsprechen, kommen nach vorne gerichteten Kompetenzen eine wachsende und zunehmend essentielle Bedeutung zu. Eine wirkungsvolle Leistungsbilanzierung erfordert deshalb neben den klassischen Finanzkennzahlen auch prospektive Leistungsmaße. Idealerweise werden beide Kennzahlenklassen miteinander verbunden. Das Weltwirtschaftsforum hat zudem die globale Bedeutsamkeit sozialer Verantwortung wirtschaftlichen Handelns hervorgehoben. Unternehmen sind angehalten, neue Qualitäten zu generieren und diese in ihrem Leistungsmesssystem abzubilden.

Aufgrund unserer Arbeitserfahrungen im Zusammenhang mit Change Management Projekten haben wir 2010 einen integrativen Ansatz zur Leistungsfähigkeitsbestimmung von Organisationen entwickelt, der „harte“ und „weiche“ Erfolgsfaktoren gleichermaßen ausweist und in einen Zusammenhang stellt: Crossover Performance Measurement.

Was leistet Crossover Performance Measurement im Gegensatz zur klassischen Herangehensweise?

Crossover Performance Measurement ist ein Ansatz zur integrierten Bewertung von Strategie-, Struktur-, Prozess- und Humaneffizienz und deren Interaktion. Im Gegensatz zur klassischen Herangehensweise fokussiert Crossover Performance

  1. Die Zusammenschau von betriebswirtschaftlichen und sozialen Kenngrößen
  2. Den direkten Bezug der Kennzahlen zum Unternehmenszweck sowie
  3. Die Bereitstellung von Maßen für anspruchsvolle qualitative Erfolgsfaktoren (z.B. Marktwahrnehmung von Produkten und Services, Veränderungsbereitschaft, Führung und Management, Innovationsfähigkeit, Problemlösekultur uvam.).

Hier unsere Präsentation: